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  •   1. Februar 2010, 23:10

    Tetro (Francis Ford Coppola, 2009)

    Abgelegt unter:Notizen zu Film
    admin

    s/w Ästhetik nicht nur für Neutralität; auch Distanz; irgendetwas Unbuntes; was hier nicht farbig ist; ist auch gleichzeitig etwas Nicht-Gefundenes; man sucht in den farbigen Bildern der Vergangenheit etwas wie Wahrheit oder noch mehr Antworten (Konvention irgendwo auch gebrochen, weil eigentliches Verständnis der dialektischen Beziehung von Farbigkeit und s/w eher umgedreht ist; diese Farbsequenzen in anderem Format); auch irgendwo nicht wirklich eine Form von Wahrheit, weil man ja so lange die Lüge nicht kennt; dann ist es ja nicht möglich bewusst nach dieser Wahrheit zu suchen; im s/w Suche nach Antworten auf Fragen, die nicht gestellt werden dürfen und auch dokumentieren von Verdrängung; Tetro selbst hat sich mit diesen Wahrheiten, die ihm sehr bewusst sind gebrochen; sich eben distanziert; er steht auf Kriegsfuß mit allem und jedem, der versucht an diesem Verdrängungskonstrukt zu rütteln; s/w Bilder erschlagen einen zeitweise; Licht- und Schatteneffekte desillusionieren den Blick; starke Konturen; Blenden und Abstoßen; sehr grelle Lichter anfangs; zum Ende eher weicher bzw. dezenter; vielleicht weil man zunehmend näher an das, was man Wahrheit nennen will heranrückt; Wissendurst und Neugierde wird auch ein Stück weit gestillt; Wissen macht das Leben mit diesem Film vielleicht einfach auch erträglicher

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